Ein kleiner geschichtlicher Rückblick

Der Ort feierte 1998 sein erste urkundliche Erwähnung vor 700 Jahren. Damals befand sich das Gebiet noch in königlich-böhmischer Hand und die Wälder dienten ausschließlich der Jagd. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts verdienten sich die Königshainer ihren Lebensunterhalt zunehmend in den Granit-Steinbrüchen. Damit das abgebaute Material problemlos abtransportiert werden konnte, wurde 1905 sogar eine Bahnstrecke nach Görlitz in Betrieb genommen.

Auch in Königshain hat der zweite Weltkrieg seine Spuren hinterlassen. Für die zurückflutende Ostfront war das Königshainer Barock-Schloß Hauptverbandsplatz. Davon zeugen noch heute 381 deutsche Soldatengräber im Schloßpark und auf dem Friedhof. Viele Vertriebene aus dem Osten wurden schließlich hier seßhaft.

Schloß um 1800 Schloß 2001
Königshainer Schloß um 1800
Königshainer Schloß 2001

letzte Änderung am: Montag, 22. April 2002